32 Jahre bei Cartec. Entdecken Sie das Geheimnis von Pieter, Manager Customer & Sales Support
Lernen Sie Pieter de Kooter kennen, den dienstältesten Mitarbeiter von Cartec. Er ist ein Familienmensch mit einer Leidenschaft für Naturfotografie. Heute ist er Manager Customer & Sales Support, doch das war nicht immer so.

Ein Allrounder bei Cartec in den Anfangsjahren
Pieter de Kooter kam vor 32 Jahren als 17 jähriger Schüler zu Cartec. Die Schule war nicht wirklich sein Ding und jede Alternative erschien ihm attraktiver. Als sein Cousin, der bei Cartec arbeitete, das Unternehmen verließ, wurde eine Stelle frei. Pieter bewarb sich und wurde sofort eingestellt.
„Das Unternehmen war damals noch klein und ich war erst der dritte Mitarbeiter. Als ich anfing, befand sich Cartec noch in der Cobaltstraat in Zoetermeer. Kurz darauf zogen wir jedoch in den Verbreepark in Benthuizen um“, erinnert sich Pieter.
„Damals gab es keine festen Stellenbezeichnungen. Ich war für das Verpacken und Abfüllen zuständig. Jeder machte von allem etwas und wir erledigten alles gemeinsam. Im Laufe der Jahre habe ich eigentlich jede Tätigkeit übernommen, außer im Finanzbereich. Das wäre wahrscheinlich auch nicht gut gegangen, weil ich über alles viel zu lange nachdenken würde“, lacht er.

Pieter de Kooter Anfang der 2000er Jahre
Weiterbildung und persönliche Entwicklung
Im Laufe der Jahre hat Pieter zahlreiche Schulungen und Workshops besucht, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Dazu gehörten unter anderem Schulungen zu ADR (Gefahrgutvorschriften), Sicherheitsberatung, Mitarbeiterführung, Teambildung und verschiedenen Softwareanwendungen.
Kurz nach seinem Einstieg im Jahr 1994 wurde ein Team aus Schülern zusammengestellt, das samstags arbeitete. Pieter leitete dieses Team mit großer Freude. „Das war eine wirklich schöne Zeit mit all den energiegeladenen Jugendlichen, die manchmal eine wilde Freitagnacht hinter sich hatten und am Samstag trotzdem gut gelaunt zur Arbeit kamen.“
Mit der Zeit kamen immer mehr Mitarbeiter hinzu und die Aufgabenbereiche entwickelten sich ganz von selbst. Dadurch veränderten sich auch Pieters Tätigkeiten immer wieder.
„Wenn man von Anfang an dabei ist, sammelt man unglaublich viel Wissen. So wurde ich vom Kommissionierer im Lager ganz automatisch zum Teamleiter, weil ich alle Abläufe und Details kannte.“
Als das Unternehmen weiter wuchs, wechselte Pieter in den Einkauf und übernahm die Auftragsabwicklung.
Cartec vor 30 Jahren
„Wenn ich auf die vergangenen drei Jahrzehnte zurückblicke, hat sich vor allem die Organisationsstruktur verändert. Früher lautete unser Motto: ,Wir werden schon sehen, wie es läuft.‘ Jeder übernahm verschiedene Aufgaben. Heute gibt es klare Strukturen und wir sind alle Spezialisten in unserem jeweiligen Fachgebiet. Sich intensiv mit einem bestimmten Bereich zu beschäftigen, liegt mir sehr“, erklärt Pieter.
Auch die Größe des Teams hat sich enorm verändert. Dadurch ist das Unternehmen professioneller geworden, die Anforderungen sind gestiegen und die Arbeitsweise ist weniger ungezwungen.
„Ich arbeite gerne mit klaren Strukturen und eindeutigen Absprachen. Deshalb sehe ich diese Entwicklung positiv“,ergänzt Pieter.

Nach wie vor ein Familienunternehmen
Laut Pieter hat sich das familiäre Miteinander im Unternehmen nie verändert.
„Ich könnte sofort fünf Kollegen nennen, die ich mitten in der Nacht anrufen könnte und die für mich da wären. Das war früher so und ist bis heute so geblieben. Vieles hat sich verändert, aber die Grundlage ist dieselbe geblieben. Zum Glück hat sich der Umgang miteinander nie verändert.“
Pieter hat nicht nur Wachstum und Erfolge erlebt. Denn jedes wachsende Unternehmen steht auch vor Herausforderungen und schwierigen Zeiten. Auch der Übergang zur zweiten Generation verlief nicht ganz ohne Schwierigkeiten.
„Ich konnte Johan beruhigen. Wir hatten gemeinsam schon so viel erlebt und ich wusste, dass wir auch das schaffen würden. Und schauen Sie sich an, wo wir heute stehen! Marianne und Jos führen das Unternehmen als zweite Generation gemeinsam und erfolgreich, mit ihrem Vater als größtem Unterstützer.“
Das internationale Wachstum von Cartec
In den vergangenen 30 Jahren ist das Arbeitsvolumen stetig gestiegen. Gleichzeitig sind die Abläufe professioneller und anspruchsvoller geworden.
„Die Arbeit wurde auch immer internationaler, da ich zunehmend Kontakte auf der ganzen Welt knüpfte. Besonders schön finde ich, dass ich noch immer mit einigen unserer allerersten Kunden in Kontakt stehe und gleichzeitig immer wieder neue Kunden kennenlerne.“
Wenn Pieter sieht, dass Kunden, die früher nur eine Palette bestellten, heute einen ganzen Lkw voller Produkte ordern, bringt ihn das zum Strahlen. „Wir wachsen gemeinsam. Cartec wächst und unsere Partner wachsen mit uns.“
Besonders schön findet Pieter auch, dass bei verschiedenen niederländischen Händlern und internationalen Importeuren inzwischen die zweite Generation in das Familienunternehmen einsteigt.
„Die Grundlage und die Zusammenarbeit müssen stimmen, damit sie ihr Unternehmen guten Gewissens an ihre Kinder weitergeben können. Es ist schön zu sehen, dass auch die nächste Generation uns ihr Vertrauen schenkt.“

Customer & Sales Support
Hinter den Kulissen ist einiges erforderlich, um Kunden und Partner optimal zu unterstützen.
„Produktkenntnisse sind besonders wichtig. Nur so können wir unseren Kunden die richtigen Informationen und Empfehlungen geben. Dafür stimmen wir uns intern regelmäßig ab. Im Grunde bin ich das Bindeglied zwischen dem Kunden und den verschiedenen Abteilungen im Unternehmen.“
In den 1990er Jahren war Cartec hauptsächlich in den Niederlanden aktiv. Doch schon bald expandierte das Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus. Heute ist Englisch die wichtigste Kommunikationssprache.
„Cartec ist zu einem internationalen Unternehmen geworden. Die Vielfalt der Länder, Kulturen und Kunden macht die Arbeit interessant und auf positive Weise herausfordernd.“
Der größte Unterschied zu vor dreißig Jahren liegt in den Mengen, die heute verarbeitet werden.
„Früher stand das ganze Unternehmen Kopf, wenn eine Bestellung über zehn Paletten einging. Dann mussten alle mit anpacken und wir waren die ganze Woche beschäftigt. Heute kommt es regelmäßig vor, dass eine komplette Lkw Ladung oder ein ganzer Seecontainer bestellt wird. Darin finden bis zu dreißig Paletten Platz. Heute ist so eine Bestellung praktisch im Handumdrehen abgewickelt.“
Diese Entwicklung betrifft nicht nur das Lager, sondern die gesamte Produktionskette. Früher wurden Flaschen noch manuell über einen Abfüllhahn befüllt und pro Tag konnten gerade einmal zehn Kartons vorbereitet werden. Heute verarbeitet eine vollautomatische Abfüllmaschine mit Etikettierung rund 6.000 Flaschen täglich.
„Ab und zu sollten wir uns die Zeit nehmen, zurückzublicken und uns bewusst zu machen, was wir gemeinsam erreicht haben. Schließlich ist Johans Hobby inzwischen ganz schön aus dem Ruder gelaufen.“

Das Geheimnis hinter Pieter de Kooters 32 Jahren bei Cartec
Auch nach 32 Jahren bei Cartec hat Pieter de Kooter noch immer Freude an seiner Arbeit.
„Wenn man sich irgendwo wohlfühlt, dann passt es einfach. Außerdem habe ich nie fünf Jahre hintereinander genau dieselbe Arbeit gemacht. Es gab immer neue Herausforderungen und ich habe stets die Möglichkeit bekommen, mich gemeinsam mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln. Die Organisation entwickelt sich weiter und ich entwickle mich mit.“
Vor etwa sieben Jahren hat Pieter seine heutige Position selbst mitgestaltet und aufgebaut.
„Die Abteilung Customer & Sales Support gab es vorher nicht. Diese Aufgaben lagen alle bei den Account Managern. Seit wir diese Abteilung aufgebaut haben, haben sie wieder mehr Zeit für andere Tätigkeiten.“
„Ich suche immer nach Möglichkeiten, Dinge zu verbessern. Manchmal gehe ich durch das Unternehmen und denke: Machen wir das wirklich immer noch so? Dann überlege ich, wie wir es anders machen könnten, und gemeinsam setzen wir es um.“
Der neue Unternehmensstandort
Besonders stolz ist Pieter auf den neuen Unternehmensstandort von Cartec.
„Der Weg dorthin war holprig und mehrere frühere Versuche, einen Neubau zu realisieren, sind gescheitert. Aber jetzt steht das Gebäude tatsächlich. Das ist eine großartige Leistung, auf die ich wirklich stolz bin. Es ist unglaublich, dass wir es geschafft haben.“
Um das weitere Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, investiert Cartec zunehmend in die Automatisierung.
„Vor zwei Jahren haben wir im Lager Scanner eingeführt. Davor haben wir wirklich alles auf Papier erledigt, einfach alles! Das war in vielerlei Hinsicht eine enorme Verbesserung.“
Aktuell arbeitet Pieter daran, Auftragsbestätigungen zu automatisieren, die Eigenständigkeit seines Teams zu stärken und Abläufe sowie Vereinbarungen zu dokumentieren. So können Mitarbeiter selbstständig Entscheidungen treffen und Arbeitsprozesse effizienter gestalten.

Pieter mit seiner Kollegin Isabelle aus dem Bereich Customer & Sales Support
Cartecs Ziele und Visionen von 1994 bis 2026
1994 träumte Cartec von vollen Seecontainern und automatisierten Maschinen.
„All diese Träume sind wahr geworden und wir haben sie sogar übertroffen. Heute, im Jahr 2026, gehören zu unseren Zielen unter anderem die weitere Optimierung des Unternehmens, noch effizientere Arbeitsabläufe und die Verdoppelung des Umsatzes.“
Pieter fühlt sich bei Cartec nach wie vor wohl, ist aus dem Unternehmen kaum noch wegzudenken und arbeitet weiterhin mit großer Freude.
„Es gibt ständig neue Entwicklungen und alles bleibt in Bewegung. Aber für mich sind es zu hundert Prozent die Menschen, die den Unterschied machen. Über die Jahre entstehen enge Beziehungen und das ist unglaublich wertvoll.“
Möchten Sie auch Pieters Kollegen aus dem Bereich Operations kennenlernen? Hier erfahren Sie mehr über diese Abteilung.
